Leseprobe


Sternenstaub - Selbstliebe und innere Kraft hervorlocken

„Beginnend in meinem Unterbauch breitet sich das Feuer nach oben hin aus, steigt in den Solarplexus, strömt durch meinen Magen, erreicht mein Herz, es wird warm, geht auf, flutet am Rücken entlang in den Hals, durchströmt meinen Kopf und überflutet jede Zelle meines Körpers mit dieser Freude, diesem Glückshormon. In meinem Körper prickelt es von den Zehen bis in die Haarspitzen, so stark, dass mir Schauer über Hinterkopf, Rücken, Arme und Beine laufen und ich spüre, meine Seele beginnt zu schwingen und zu tanzen.“


Claudias Augen beginnen zu leuchten. „In mir taucht genau in diesem Moment meine Kraft auf. Meine ureigene innere Quelle wird in diesem Moment für mich sichtbar und ich tauche darin ein. Ich werde zu diesem göttlichen Teil. In diesem Moment bin ich eins mit dem Universum“, ergänzt sie Sylvias Schilderung.
 

„…dieser heilige Moment, wo es in uns glitzert und um uns herum schwirrt es von Sternenstaub. Das ist die Welt, in der ich leben will. In diesen Sternenstaubmomenten beginnt es in mir zu singen und pure Lebensfreude breitet sich in mir aus. Dankbarkeit und eine bedingungslose Liebe sind ganz tief fühlbar, ich werde zu dieser Liebe, sie durchflutet mich, sie kribbelt in mir, ergießt sich aus mir heraus, ich gehe über vor Liebe, sie strömt in den Raum und von dort aus in die Welt hinein. Die Schwingung, die zuerst in mir fühlbar war, ist jetzt auch im Raum sichtbar. Er wirkt, als hätte er eine feinere Auflösung und das ist in einer ganz besonderen Stimmung spürbar. Die Farben sind reiner, kräftiger, klarer und irgendwie scheint alles zusammenzuhängen, eins zu sein, die Grenzen verschwimmen, so als würde Materie nicht mehr so dicht sein wie zuvor. Sternenstaub glitzert auch hier in Form von Schwingung und Stimmung und Atmosphäre.“ Voller Glückseligkeit strahlt sie Claudia an und beginnt ihren Körper im Rhythmus der Musik hin und her zu wiegen. Ihre Seele tanzt und ihr Körper will mitschwingen.


„Genau so fühlt sich Sternenstaub an und ich spüre ihn so intensiv, er berührt mich ganz tief und erzeugt Gänsehaut in mir!“, ruft Claudia voller Freude.


Kapitel 1, Seite 15